Als letztes Spiel eines ereignisreichen Wochenendes war der SV Lampertswalde zu Gast auf dem neuen Kunstrasen in Thiendorf. Die Gäste mit immerhin schon sechs erzielten Punkten in 2025 wollten erneut Zählbares mitnehmen. Der LSV konnte nun endlich auf dem brandneuen Kunstrasenplatz das Punktspieldebut bestreiten.
Endstand: (1:1)
Die 230 Zuschauer erlebten eine verhaltene Startphase. Beide Mannschaften mussten sich an das Geläuf und die Wetterverhältnisse gewöhnen. Der Rückenwind spielte der Spielweise von Lampertswalde in die Karten. Mit durchweg langen Bällen drängten sie Tauscha in deren Hälfte. Wir bemühten uns wiederum mit größtenteils flachen Bällen in die Offensive, was bis zum 16er funktionierte. Danach scheiterte es an der mangelnden Kreativität.
Und wie es schon fast typisch für Spiele gegen den SV ist, fressen wir immer ein Kacktor. So auch in Thiendorf, als Schütt einen Ball in die Tiefe unglücklich ins eigene Tor abfälschte. Toller Lupfer, der unseren Keeper Griebsch auf dem falschen Fuß erwischte. Viel mehr ist zur Halbzeit eins nicht zu sagen.
In der zweiten Hälfte dann ein anderes Bild. Die Einwechselungen von Huhle und Palamarchuk einerseits, andererseits mehr Spiel in die Breite gepaart mit mehr Laufbereitschaft zeigten Wirkung. Fast die gesamte Zeit konnten wir Lampertswalde in deren Hälfte einschnüren und die ein oder andere Chance verbuchen. Und der Name Schütt sollte erneut einen Platz auf dem Notizzettel des souverän agierenden Schiedsrichter Napp finden. In der 51. Spielminute köpfte eben dieser eine wunderschön getretene Ecke von Voigt zum Ausgleich ein.
Später folgten noch die Einwechselungen von Kunze, Hausdorf und Müller, doch leider konnte die spielerische Überlegenheit nicht zur Führung genutzt werden und so trennten sich beiden Teams erneut 1:1.
Dennoch: Wir haben uns vor allem in der zweiten Hälfte teuer verkauft und verdient den ersten Punkt in 2025 errungen.
Allen Sponsoren, Fans und Helfern gebührt großer Dank für die Unterstützung zum Bau der neuen Anlage in Thiendorf.